„Wir schließen die Datenlücke in der technischen Bewirtschaftung der Immobilienwirtschaft“
Was genau macht Cloudbrixx?
Wir schließen die Datenlücke des technischen Bereichs in der Immobilienwirtschaft. Damit legen wir die Basis für eine durchgängig digitale Steuerung und Nachverfolgung sämtlicher Prozesse rund um die Immobilie. In Summe sind wir integraler Bestandteil eines funktionierenden digitalen Ökosystems. Konkret ist unser Ziel, die Datenschätze in den vorliegenden gedruckten und digitalen Dokumenten zu heben. Dabei sind die Finanzdaten zu den Immobilien meist bereits in ausreichender Form über entsprechende ERP-Systeme verfügbar, auf der technischen Seite ist das in der Regel nicht so, hier wird noch sehr viel mit Excel die technische Bewirtschaftung durchgeführt. Insofern können viele Bestandshalter keine wirklich validen Aussagen zum Zustand ihrer Immobilien vollumfänglich machen. Hier gilt es dann, digitale Prozesse zu entwickeln, die die Daten und Menschen wieder zusammenbringen.
Welche messbaren Vorteile bringt die Digitalisierung einer Immobilie?
Es geht vor allem darum, vom Gefühl zur Sicherheit zu kommen. Nicht nur ungefähr zu meinen, wie der Zustand einer Immobilie ist, sondern es faktisch und belegbar zu wissen und universell verfügbar zu machen. Genau in diesem Punkt hilft die zielgerichtete Digitalisierung, da sie den echten Zustand jederzeit abbildet und abrufbar macht. So kann jeder Handlungsbedarf für kurz-, mittel- und langfristige Investitionserfordernisse optimal gesteuert werden. Als wichtiger Effekt kann auch Green Washing verhindert werden, da die jeweiligen ESG-Details klar belegbar sind. Insofern kann ich als institutioneller Investor jederzeit die Erfüllung der Nachhaltigkeitsvorgaben nachweisen. Ein weiterer Faktor ist die Optimierung der Kosten und Risiko Minimierung.
Was unterscheidet Cloudbrixx von anderen Anbietern?
Bei uns geht es nicht nur um ein tolles Dashboard, eine schöne Benutzeroberfläche im Menü, sondern darum, aus der jeweiligen Immobilie einen digitalen Avatar zu erstellen. Wir setzen in diesem Zusammenhang auf Individualisierung über Module in bestehenden Systemen. Beispielsweise können wir durch unseren modularen Aufbau und das Rollen und Rechte Management bei Cloudbrixx, die ideale Sicht für Asset Manager, institutionelle Investoren und Projektentwickler ermöglichen. Wir wollen unseren Kunden das perfekte Cockpit für die reale Bewertung und die daraus folgende optimale Finanzplanung und Bewirtschaftung ihrer Immobilienbestände bieten.
Inwiefern bauen Sie künstliche Intelligenz in Ihre Systeme ein?
KI spielt bei der Implementierung in moderne Immobilien-Software-Ökosysteme, und Cloudbrixx als Teil des Ganzen, eine sehr wichtige Rolle. Das zielgerichtete und qualitätsgesicherte Einfließen von Stammdaten aus heterogenen Datenquellen und Dokumenten in verarbeitbare Datensätze, wird bereits durch KI stark unterstützt. Aus unserer Sicht ist dies allerdings erst seit vielleicht zwei Jahren verlässlich möglich. Denn in dieser Zeit hat sich gerade bei Schnelligkeit und Qualität extrem viel bei den selbstlernenden Prozessen der KI getan. Uns hilft das neue KI-Niveau unter anderem auch bei der Vorstrukturierung und bei der Auswahl der richtigen Daten und deren Verknüpfung.
Konkret verwenden wir KI bereits bei der Analyse und Auswertung von Protokollen zu technischen Anlagen. Mit Hilfe einer KI für datengetriebenes Immobilienmanagement werden systematisch Prüf- und Wartungsprotokolle ausgelesen und die relevanten Daten und Hinweise importiert. Durch die Kombination mit definierten Prüfzyklen entsteht eine konsistente, workflowbasierte Extraktion und Bearbeitung von Mängeln und Hinweisen.
Welche Hürden sehen Sie bei der Digitalisierung von Immobilienprozessen?
Es klingt trivial, aber die Bereitschaft, sich überhaupt auf eine Digitalisierung einzulassen, weg von Excel-Tabellen hin zu einem Daten-Tool, hin zu neuen Arbeitsprozessen, ist oft die größte Hürde. Dann sind heterogene Daten in zahlreichen Formaten und Qualitäten oft eine Herausforderung. Und natürlich kommen technische Themen hinzu. Die Anpassung an ERP-Systeme und die Schnittstellen-Problematik, wobei unser System komplett schnittstellenoffen geschaffen wurde.
Wo sehen Sie Cloudbrixx in 12 Monaten?
Wir wollen in einem Jahr breiter aufgestellt sein und einen Standard mit verschiedenen kaufmännischen Systemen weiterentwickeln. Generell planen wir die KI-Möglichkeiten auszudehnen und intensiver zu nutzen. Dann planen wir auf der Basis anonymisierter Kundendaten die Weiterentwicklung unseres Benchmark Tools. Im Grunde wollen wir noch besser werden und die perfekte Alternative im Markt sein.
Wie entspannen Sie sich nach einem stressigen Tag?
Ich koche für mein Leben gern und verbringe am liebsten Zeit mit meiner Familie oder auch mit Freunden bei einem guten Glas Wein. Außerdem bin ich sehr offen und neugierig und lerne gerne andere Kulturen und Menschen kennen.

