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Interview mit Dr. Dirk Krupper

Dr. Dirk Krupper ist seit April 2020 Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet den Geschäftsbereich Alternative Investments. Bevor er im April 2019 als Hauptabteilungsleiter zur Helaba Invest kam, war er zuvor 10 Jahre in verschiedenen Positionen bei Commerz Real AG, u. a. Leiter Fondscontrolling, Fondsmanager HausInvest und zuletzt Geschäftsführer sowohl der deutschen als auch der luxemburgischen Kapitalverwaltungsgesellschaften tätig.

Moritz Heidbuechel (Rechtsanwalt, King & Spalding LLP)

Artikel „Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Handlungsfelder für institutionelle Anleger in der Immobilienwirtschaft“

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist im Rahmen der Verhandlungen über die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive – CSDDD) wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt. Es verpflichtet Unternehmen, Risiken entlang ihrer Lieferketten zu ermitteln, zu bewerten und Risikomanagementprozesse zu etablieren, um nachteilige Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt zu reduzieren.

Artikel „Factor Investing im Laufe der Zeit“

Seit etwa drei Jahrzehnten ist in der Finanzmarktforschung bekannt, dass Aktienmarkterträge nicht nur das Eingehen systematischer Marktrisiken (Beta) und die Leistung des Fondsmanagements (Alpha) entlohnen, sondern auch auf speziellen Investmentfaktoren basieren. Faktorbasiertes Investieren – oder Factor Investing – macht sich dies zunutze. Dabei können auch neuere Trends wie Nachhaltigkeitsaspekte sowie künstliche Intelligenz berücksichtigt werden.

Interview „Das aktuelle Marktumfeld bietet auch Chancen“

Wie sieht Ihr aktuelles Portfolio im Bereich Alternative Investments aus?
Wir sind in der Summe mit rund 1,5 Milliarden Euro auf Immobilien und Private Equity fokussiert. In beiden Assetklassen investieren wir über eigene inländische Sammelvehikel, in PE in länderübergreifende Mehranlegerfonds und in Immobilien vorwiegend direkt sowie über ausgewählte Subfonds durchgehend in deutsche Assets.

Interview „Know-how für institutionelle Investoren ist eine Bringschuld“

Der bii hat sein 5-jähriges Bestehen gefeiert – und ist mit einer Menge von Roundtables ins sechste Jahr gestartet. Was hat sich seit Gründung getan?
Eine Menge. Positives, wie der wachsende Zuspruch aus der institutionellen Community und vor allem auch ein wachsendes Angebot unsererseits. Wenn nicht Negatives, so doch viel Bedenkenswertes: Alles in der Branche läuft über Events und Networking – und erst dann und darüber kann man Know-how transportieren. Zusammenfassend: Know-how für institutionelle Investoren ist eine Bringschuld.

Artikel „Aktuelles Alpha im Bereich Real Estate Debt“

Immobilienfinanzierungen in Deutschland befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Der dynamischer Zinsanstieg in 2022, die daraus folgende Neubewertung von Immobilien, eine steigende Kreditnachfrage sowie die Verringerung der Kreditvergabe durch Banken als auch das Thema ESG finden fast gleichzeitig statt.

artikel king spalding llp 26.3.24-2

Artikel „ELTIF 2.0 – Ein Produkt für Institutionelle Investoren?“

Die Novellierte ELTIF-Verordnung

Seit Januar sind die Regelungen der novellierten ELTIF-Verordnung anwendbar, die einen harmonisierten Rechtsrahmen für den European Long Term Investment Fund bietet.
Nach der Liberalisierung des Anlagekatalogs und dem Abbau von Vertriebshindernissen steht insbesondere im Publikumsfondsbereich nun ein attraktives Produkt zur Verfügung, das Kleinanlegern den erleichterten Zugang zu Asset-Klassen wie Private-Equity und Infrastrukturinvestments ermöglicht.

interview Alex Gadeberg 17.3.24

Interview „In Zeiten weltweiter Marktturbulenzen gewinnen Fonds-Zweitmärkte an Bedeutung“

Wir handeln an unserer Zweitmarktbörse seit mehr als 20 Jahren Anteile an Publikumsfonds mit Immobilien, Infrastruktur, Schiffen und Private Equity. So schaffen wir Liquidität bei den Verkäufern und sorgen für ein Angebot an Finanzanlagen mit Historie bei den neuen Investoren. Ende 2023 haben wir den Handel auf offene und geschlossene Spezialfonds für institutionelle und semiprofessionelle Anleger ausgeweitet.

artikel Neue Ära

Artikel „Neue Ära der Transparenz und Vollständigkeit in Datenräumen”

In Zeiten, wo das Angebot spezialisierter Softwarelösungen rasant zunimmt, gewinnt die Speicherung von Dokumenten und Daten in Datenräumen der nächsten Generation zunehmend an Bedeutung. Dabei bilden Dokumente die Basis für die Daten, die nicht nur pro Asset dargestellt werden sollen, sondern auch portfolioweit darstellbar und auswertbar werden. Es ist entscheidend, dass alle Stakeholder – vom Facility Management, über Architekten, Handwerker und Mieter bis zum Property-, Asset- und Portfoliomanager – in der Lage sind, ihre KPIs auf spezifischen Dashboards überwachen können.

interview Birger Ehrenberg 1.3.24

Interview „In zwei Jahren werden sich viele fragen, warum haben wir 2024 nicht gekauft?“

Aktuell sind keine einfachen Zeiten für Immobilienbewerter?
Ja, durchaus, speziell die valide Bewertung der Immobilienmärkte ist eine große Herausforderung, auch für einige jüngere Immobilienbewerter, für die es die erste Krisensituation ist. Ältere Immobilienbewerter können sich noch gut an die Finanzkrise 2008 erinnern. Damals hatten wir ebenfalls kaum valide Zahlen zum Markt, wobei Schätzen nach dem Motto „Was würde der Käufer bezahlen?“ nie eine Option sein kann.

Interview „2024 wird es kleine Schritte hin zu einer Markterholung geben.”

Was macht die Arbeit als Bewerterin oder Bewerter interessant?
Eric Reuter: Ich wollte keine reine Bürotätigkeit und als Immobiliengutachter ist man sehr viel unterwegs, um die Objekte vor Ort zu besichtigen. Geografisch gibt es keine Grenzen und auch nicht bei den einzelnen Immobilienarten. Das macht meine Arbeit sehr spannend und abwechslungsreich. Dabei sind Immobilien immer greifbar, hier arbeiten und leben Menschen. Außerdem ist die Erstellung der Gutachten alleine deshalb interessant, weil man als Gutachter sowohl die technischen Aspekte im Blick haben muss, wie auch die kaufmännische Seite.

Private Credit

Artikel „Ein gutes Pflaster für Euro-Investment-Grade-Anleger“

Im vergangenen Jahrzehnt haben Private Markets bzw. Anlagen in Privatmärkte aufgrund niedriger und teils sogar negativer Zinsen ein erstaunliches Wachstum an den Tag  gelegt. Im heutigen Zinsumfeld gibt es jedoch Bedenken, wie Unternehmen die gestiegenen Finanzierungskosten bewältigen können. Der Großteil des Fremdkapitals von Private Debt-Fonds ist variabel verzinst. Anzeichen von Stress im Markt sind bereits ersichtlich.

Impact Investing im Wandel der Zeit

Artikel „Impact Investing im Wandel der Zeit“

Der Trend zur Nachhaltigkeit findet auch im Finanzbereich zunehmend Anklang. Laut einer aktuellen Umfrage beabsichtigt die Mehrheit der institutionellen Investoren, ihr Engagement in Impact-Investments zu verstärken.[1] Doch woher kommt dieser Trend und welche Entwicklungen können Investoren in Zukunft erwarten?

us mietwohnanlagen

Artikel „US-Mietwohnanlagen profitieren vom Aufschwung“

Viele Megatrends sind in aller Munde. Dazu gehört die digitale Transformation, Urbanisierung oder auch „New Work“. Mit Blick auf Wohnimmobilien ist der wohl wichtigste Trend die demografische Entwicklung mit einem Ansteigen der Bevölkerungszahlen. Denn mehr Menschen brauchen auch mehr Raum zum Leben.

interview Sebastian Feix 3.2.24

Interview „Unser Fokus liegt auf dem laufenden Ertrag und langfristigem Werterhalt“

Sebastian Feix ist seit 2017 für AFIAA tätig. Zunächst als Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für Immobilientransaktionen, seit März 2023 als Geschäftsführer. Stationen seiner beruflichen Laufbahn sind unter anderem Commerz Real und Norges Bank Investment Management. Der studierte Betriebswirt und Real Estate Manager (ebs) verantwortete Immobilientransaktionen im internationalen Kontext in Höhe von rund 3,5 Milliarden Schweitzer Franken.

Artikel „Wohnimmobilien – Stabilitätsanker im Sturm?“

Rezession, Homeoffice und Online- Handel sind die maßgeblichen Ursachen für die strukturellen Probleme gleich in zwei großen Immobiliensektoren, dem Handel und dem Bürobereich. Doch wie sieht es bei Wohnimmobilien aus? Gewohnt wird doch immer, schließlich braucht jeder ein Zuhause.